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Funktion der Membrankammerplatte


Von der herkömmlichen Filterpressen-Bestückung (Kammerplatten und Platten oder Rahmen) weicht das Filtrationsverfahren beim Einsatz von JVK Membrankammerplatten erheblich ab. Die wichtigsten Verfahrens-
schritte sind nachstehend beschrieben und durch grafische Darstellung erläutert. Eine ausführliche Beschreibung und weitere Betriebshinweise enthält unsere Betriebsanleitung.
  1. Filtration / Befüllung der Filterpresse
  2. Waschung durch die Trübebohrung (Spaltwaschen)
  3. Vorpressen und Waschen durch die Eck-Kanäle
  4. Nachpressen des Filterkuchens
  5. Ausblasen des Filterkuchens

1. Filtration / Befüllung der Filterpresse


Bei der Befüllung legen sich die elastischen Membranen gleichmässig mit geringer Spannung an die Membranträgerplatte an. Die Pressenfüllung wird beendet sobald der für das Filtrationsergebnis optimale Betriebspunkt "A" erreicht ist. Im Gegensatz zur Druckfiltration bei Kammerplatten (B) wird die Filtration bei niedrigerem Druck vorzeitig beendet. Es ist darauf zu achten, dass die Filterkuchendicke nach dem Auspressen geringer ist als die Kammertiefe. Optimale Auslegungsdaten können bei Bedarf durch Testfiltrationen bei JVK oder vor Ort auf einer Versuchspresse mit JVK Membrankammerplatten ermittelt werden.


quadratRestfeuchte bei Filtrationsende mit Membrankammerplatten
Restfeuchte

A = Ende der Filtration mit Membran-
kammerplatten

B = Ende der Filtration mit Kammer-
platten

C = Restfeuchte bei Ende des Auspress-
vorganges mit Membrankammerplatten

A`und C`sind mögliche andere produktabhängige Betriebspunkte

Der günstige Betriebspunkt A kann in der Praxis nach wenigen Filtrationen ermittelt werden. Einflussgrößen sind u.a. Kompressibilität des Filterkuchens, das Filtertuch, die Pumpenleistung, etc.



2. Waschen durch die Trübebohrung (Spaltwaschen)


Nach Beendigung der Filtration können die Kuchenschichten über die Trübebohrung ausgewaschen werden. Als Voraussetzung darf keine Überfüllung der Kammern vorhanden sein und kein Auspressdruck anliegen.


3. Vorpressen und Waschen durch die Eck-Kanäle


Bei nachfolgendem Waschen wird durch das Auspressen mit geringem Druck der Kuchen in der Kammerplatte fixiert und damit Riss- und Spaltbildung vermieden. Je nach Kanalanordnung und/oder erforderlichem Wascheffekt sind folgende Varianten mit JVK Membrankammerplatten möglich:

  • Waschen in einer Richtung
  • Waschen in wechselnden Richtungen
  • Waschen von oben nach unten oder von unten nach oben (flutend)


4. Nachpressen des Filterkuchens


Je nach Beschaffenheit des Filterkuchens wird ein grosser Teil der nach dem Filtrieren oder Waschen noch im Kuchen befindlichen Flüssigkeit durch den Membrandruck verdrängt. Die Restfeuchte liegt im Punkt C wesentlich niedriger als im Punkt B. Der Nachpressdruck ist in der Regel höher als der Vorpressdruck.


5. Ausblasen des Filterkuchens


Bei besonders durchlässigem Kuchen kann mit unterstützender Wirkung des Membran-Auspressdruckes das Ausblasen durch die Eck-Kanäle eine zusätzliche, effektive Verringerung der Kuchenfeuchte bringen.

filtrierenwaschenwaschenabpressen

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Rely on JVK – The Experts in Filtration